Gästebuch

 

  • Josef Seuffert, Aarbergen (Montag, 10 September 2012 18:34)

    Vorbildliche Arbeit mit langem Atem seitens der Initiatorin
    aber auch vorbildlich das Zusammenwirken mit Menschen aus der Region: Schule, Gemeindevertreter, Bürgermeister etc.
    Das sollte Schule machen!

  •  marie mehler (Donnerstag, 31 Mai 2012 09:17)

    Liebe Frau Sternberg ,
    diese Internetseite ist sehr interresant,man kann sehr viel über das Judentum erfahren.wir besuchen Sie bald (meine religionsgruppe)und ich !

  •  Gerlinde u. Karlheinz Schott (Mittwoch, 09 Februar 2011 09:18)

    Liebe Frau Sternberg!
    Die Idee mit den Stolpersteinen ist längst überfällig. Durch diese Steine werden wir hoffentlich daran erinnert, was wir an jüdischer Kultur in Burghaun verloren haben. Die hervoragend gestaltet WEB-Seite wird dabei sicherlich eine große Hilfe sein. Nochmals ausdrücklichen Dank Frau Sternberg, für Ihren Einsatz, jüdisches Leben in Burghaun nicht der Vergessenheit preiszugeben.
    Gerlinde + Karlheinz Schott (Burghaun Rothenkirchen)

  •  Bob Goodman (Freitag, 28 Januar 2011 07:05)

    Dear Elisabeth in Burghaun,
    Thank you for this GREAT web site! I have already begun sharing your site with my cousins who are descendants of the Burghaun Victims. I am learning so much from you ! THANK YOU FOR ALL YOUR HARD WORK, RESEARCH and FOR SHARING YOUR KNOWLEDGE with the WORLD!
    Bob Goodman (Florida, USA)
    —————————————
    English to German translation below:
    Englisch-deutsche Übersetzung unter:

    Liebe Elisabeth in Burghaun,
    Vielen Dank für diese tolle Website! Ich habe bereits begonnen teilen Sie Ihre Website mit meinen Cousins, die Nachkommen der Opfer Burghaun sind. Ich bin so viel von Ihnen lernen! DANKE für all die harte Arbeit, Forschung und für die gemeinsame Nutzung Wissen mit der Welt!
    Bob Goodman (Florida, USA)

  •  Joachim Hahn (Mittwoch, 12 Januar 2011 22:14)

    Liebe Freunde in Burghaun, habe gerade den gestrigen Artikel aus der Hünfelder Zeitung zur geplanten Verlegung der Stolpersteine in Burghaun in der Seite zu Burghaun bei “Alemannia Judaica” eingearbeitet und auch gleich einen Link zu Ihrer sehr schönen und informativen Website gelegt. Ich wünsche alles Gute für die Aktion und Ihre wichtige Arbeit vor Ort! Ich hoffe, dass Sie bald genügend Spender bzw. Paten für die Stolpersteine haben. Es grüßt Sie herzlich der Webmaster von “Alemannia Judaica” – Dr. Joachim Hahn

  •  Staufer Josef (Montag, 06 Dezember 2010 10:34)

    Erinnerungen an Nachbarn, die keine Gräber haben (Marktkorb vom 28. Oktober 2009)

    Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Art. 1, Satz 1:
    “Die Würde des Menschen ist unantastbar.”

    Männer und Frauen aus den Generationen unserer Väter und Mütter, unserer Großväter und Großmütter haben ihre Nachbarn zuerst gedemütigt und in ihrer Würde eingeschränkt: Nürnberger Rassegesetze, Zerstörung ihrer Gotteshäuser, Raub ihres Eigentums, Deportation in Gettos.
    Mit der Art und Weise, sie zu töten, haben sie sie gänzlich ihrer Würde beraubt.
    Nun haben diese Nachbarn keine Gräber und die meisten von ihnen keinen, der um sie trauert.

    Holen wir sie mit der Geste der “Stolpersteine” als unsere Mit-Menschen in unsere Orte zurück!

    Liebe Elisabeth,
    mit Deinem Engagement, Deiner unermüdlichen akribischen Recherchearbeit hast Du in unserer Heimat dafür den Boden bereitet. Nun können wir Heutigen das leben, was der 2. Satz des Art. 1 unseres Grundgesetzes seit dem 23. Mai 1949 gelobt:
    “Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.”

    Sepp

  •  Horst Böttcher (Donnerstag, 02 Dezember 2010 20:31)

    Hallo Elisabeth, ja das ist wirklich eine beeindruckende Arbeit die Du da geleistet bzw angestossen hast. Noch vor kurzem fragte ich mich wie so viele Juden nach Burghaun und Umgebung kamen damals, ich wusste nicht viel über die Hintergründe. Auf dieser Seite steht alles.!Jedesmal wenn ich mich mit diesem Thema in Gedanken befasse frage ich mich: weshalb musste das geschehen, hier bei uns…….
    Horst

  •  Andrea Sternberg (Mittwoch, 01 Dezember 2010 18:23)

    Hallo, eine beeindruckende Seite mit professionellem Design! Herzlichen Glückwunsch!

  •  Christiane Fuchs (Donnerstag, 25 November 2010 12:20)

    Elisabeth,
    das, was ich bisher von der Homepage gesehen habe, finde ich sehr gut.
    Danke für Deine Arbeit.
    Die Idee mit dem unterlegten Pflastersteinen gefällt mir.

 

Kunstprojekt Stolpersteine

Was sind Stolpersteine?

Stolpersteine sind Betonwürfel von 10 x 10 x 10 cm Größe mit einer darauf verankerten Messingplatte, auf welcher Name und Lebensdaten einer bestimmten Person eingehämmert sind. Es handelt sich um kleine Gedenksteine, die an Menschen erinnern, die von den Nationalsozialisten verfolgt, ermordet oder in den Freitod getrieben wurden – Juden, Sinti und Roma, Opfer der Euthanasie und weiterer NS-Willkürmaßnahmen. Ersonnen hat dieses Projekt der Künstler, Bildhauer und Lehrer GUNTER DEMNIG.

 

imageZum Lebenslauf des Künstlers:

 

1947 in Berlin geboren

1967 – 1974 Kunststudium

1974 Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien

Ab 1974 Freier Künstler und Lehrtätigkeit an der Universität Kassel

1993 Entwurf zum Projekt STOLPERSTEINE

1997 Erste Verlegung in Berlin Kreuzberg

 

Die Erinnerungssteine werden in Handarbeit vom Künstler gefertigt und auch von ihm selbst an Ort und Stelle der letzten frei gewählten Wohnung oder Arbeitsstätte eines Opfers im Gehweg eingelassen und einbetoniert.

2005 erhielt Gunter Demnig für sein Projekt Stolpersteine den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, überreicht durch den damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler. Inzwischen wurden mehr als 23.000 Stolpersteine in fast 600 Städten und Gemeinden in ganz Europa verlegt, und jede Woche kommen weitere hinzu.

Das Projekt individueller Gedenksteine für Opfer des nationalsozialistischen Terrors ist zugleich ein Bürgerprojekt: Engagierte Bürgerinnen und Bürger schaffen die Voraussetzungen, dass der Künstler sein “Projekt Stolpersteine” in die Tat umsetzen kann. Das bedeutet jeweils vor Ort hauptsächlich:

– Durchführen von Recherchen

– Öffentlichkeitsarbeit, um das Vorhaben bekannt zu machen

– Spenden sammeln für die Finanzierung der Stolpersteine

– Gestaltung der Veranstaltung am Tag der Stolperstein-Verlegung

– Begleitende Informationsveranstaltungen (evtl. Ausstellung, Lesung usw.)

 

Wie werden die Stolpersteine finanziert?

Die Kosten für einen Stolperstein betragen jetzt 120.- (früher 95.-) Euro. Privatpersonen, Schulklassen, Vereine oder Verbände können die Patenschaft für einen oder auch mehrere Steine übernehmen. Sie können dies für bestimmte Menschen tun und ein entsprechendes Zertifikat bekommen oder einfach anonym einen Stein finanzieren. Natürlich sind auch kleinere Geldbeträge herzlich willkommen.

Bürgerinnen und Bürger setzen auf diese Weise zusammen mit Gunter Demnig, dem Initiator des Projektes “Stolpersteine”, viele kleine Zeichen der Erinnerung, damit niemals wieder in deutschem Namen Mitmenschen wegen ihrer Andersartigkeit verfolgt, vertrieben und ermordet werden.